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Geflügel


Schwedische Blumenhühner (schwedisch: Skånsk blommehöna) sind eine alte, seltene Hühnerrasse.
Der Landschlag wurde um 1800 erstmals erwähnt und wäre in den 1970er Jahren fast ausgestorben. Die Landhühner
zeichnen sich durch ein besonders vielfarbiges, „blumiges“ Gefieder aus, von dem sich auch der Name ableitet.
Sie sind mit 2 bis 2,5 kg (Henne) bzw. 2,5 bis 3,5 kg (Hahn) der schwerste schwedische Landhuhnschlag.
Die Hennen legen je nach Quelle ca. 150 bzw. ca. 180 cremefarbene Eier pro Jahr.


Die Orpington ist eine große englische Hühnerrasse und ein guter Fleisch- und Eierlieferant. Die Hähne wiegen ausgewachsen
4 bis 4,5 kg, die Hennen 3 bis 3,5 kg. Es gibt sie in verschiedenen Farbschlägen, unsere Hühner sind braun-porzellanfarbig.
Die Tiere haben durch ihre Körperform eine würdevolle Haltung und sind aufgrund ihrer Schwere nur bedingt flugfähig.
Sie sind von ruhigem Temperament und sehr zutraulich.


Die Fränkische Landgans ist eine alte bodenständige Landgansrasse. Im Standard wird die Fränkische Landgans als mittelgroße, gedrungen wirkende Landgans mit knapp mittelhohem Stand beschrieben.
Gewichtsmäßig werden die Ganter zwischen 5 und 6 kg angesiedelt und die Gänse zwischen 4 und 5 kg.


In ganz Afrika dienten Perlhühner seit jeher als Fleischlieferanten, ihre Federn manchmal als Schmuck. Vor allem aber gehörten Perlhühner zu den ersten Vögeln, die vom Menschen domestiziert wurden. Den Anfang nahm die Domestikation wohl in Ägypten, wo das Helmperlhuhn anscheinend während des frühen Altertums noch wild vorkam. Im Alten Reich scheint es bereits Hausperlhühner gegeben zu haben. Auch die Phönizier und Griechen hielten Perlhühner, noch bevor das Haushuhn in Europa bekannt wurde. Im Römischen Reich waren Perlhühner eine beliebte Delikatesse, doch nach dem Ende der Römerzeit verschwanden domestizierte Perlhühner. Das Helmperlhuhn ist die Stammform der Hausperlhühner. Nachdem die Portugiesen im 15./16. Jahrhundert Perlhühner aus Westafrika mitbrachten, erfolgte die Domestikation erneut. Perlhühner werden heute weltweit in verschiedenen Farbschlägen gezüchtet.


Bei der Warzenente handelt es sich um die domestizierte Form der Moschusente aus Südamerika. Sie ist widerstandsfähig, schnellwüchsig und liefert besonders mageres Fleisch. Der Erpel ist erheblich größer als die Ente und besitzt keine Schwanzlocke. Warzenenten haben einen breiten und langgestreckten Körper, einen S-förmigen Hals mit großem Kopf und flacher Stirn. Ihren Namen haben diese Tiere von der mit flachen Warzen bedeckten Gesichtshaut und ihrer Stirnwarze. Heute sind 12 Farbschläge der Warzenenten anerkannt. In Deutschland ist sie bundesweit bei Züchtern und Nutztiergeflügelhaltern verbreitet. Warzenenten haben ein hohes Gewicht von 3 kg, die Erpel erreichen sogar ein Gewicht von 4-5 kg. Sie sind brutfreudig, sehr fruchtbar und haben gute Muttereigenschaften.

       Wir haben die Farbvariante perlgrau.


Die Sachsenente ist eine 1934 erstmals von Albert Franz in Chemnitz vorgestellte sächsische Züchtung mit blau-gelbem Farbenschlag. 1924 begann Albert Franz mit einer Rouenente und einem blauen Pommernentenerpel die Rasse zu erzüchten.
Erst acht Jahre später kamen die ersten ansprechenden Tiere dem Farbwunsch nahe. Später folgte die Einkreuzung der Pekingente. Ab 1957 ist die Rasse in der damaligen DDR anerkannt. Wegen ihres Erfolgs als Wirtschaftsrasse erlangte die Züchtung schnell internationale Verbreitung.



Die Pommernente gilt heute als älteste Entenrasse Deutschlands und ist je nach Farbenschlag und Region auch unter dem Namen Schwedenente, Uckermärker und Duclairente bekannt. Ihr Erscheinungsbild ist durch ein auffälliges, blaugraues oder schwarzgrünlich schimmerndes dunkles Gefieder mit charakteristischem weißem Latz an Brust und Vorderhals geprägt. Diesen Brustlatz klar abgegrenzt zu erhalten, fordert die Züchter immer wieder neu heraus. Wie bei den meisten Enten lassen sich auch hier Männchen und Weibchen gut unterscheiden. Der Erpel hat einen olivgrünen Schnabel, während der Schnabel des Weibchens eine dunklere, schiefergraue bis schwarze Färbung zeigt. Die leise schnatternden Enten sind unermüdliche Schneckensucher und sehr wirtschaftlich. Die Jungenten sind ausgesprochen wetterhart.



Die Mandarinente ist eine ursprünglich in Ostasien beheimatete Vogelart. Als Ziergeflügel ist diese Entenart seit Jahrhunderten sehr beliebt. Die Mandarinente gehört zu den „Glanzenten“, deren Name vom metallischen Glanz ihres Gefieders stammt. Den prächtigen, bunten Erpel erkennt man leicht an seinem grün-metallischen Schopf, dem kastanienbraunen „Backenbart“, dem großen weißen Überaugenstreifen und den auffallend großen orangefarbenen Flügelfedern, die „segelartig“ aufgestellt sind. Der Kopf wirkt verhältnismäßig groß. Die Männchen weisen keine Farbvariabilitäten auf, jedoch sind die Kopfschmuck- und Segelfedern unterschiedlich ausgebildet. Im Ruhekleid weisen die Erpel der Mandarinente viele Gemeinsamkeiten mit dem Federkleid der Weibchen auf. Bei ihnen sind jedoch Brust und Flanken klarer gelbbraun gezeichnet. Der Rücken ist etwas dunkler und der Schnabel ist matt karminrot. Das graubraune Weibchen ist vergleichsweise unscheinbar, hat einen weißen Augenring mit einem verlängerten Lidstrich, ein weißes Kinn und eine gefleckte Unterseite. Der Kopf ist grau und nicht grünlich. Die Armschwingen haben außerdem einen grünlichen Spiegel und weiße Spitzen. Auch beim Weibchen sind die Flankenfedern auffallend groß und rundlich.


Die Brautente, ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist Nordamerika. Sie lebt an Waldseen und ist an ein Leben in Waldgebieten angepasst. Bäume dienen ihr als Brut- und Rastplatz. Sie brütet bevorzugt in verlassenen Nisthöhlen von Spechten. Sie zählen heute zu den häufigsten Enten Nordamerikas. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren ihre Bestände stark zurückgegangen, so dass man befürchtete, diese Art würde aussterben. Zahlreiche Schutzmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass sich der Bestand dieser Art wieder stark erholt hat.


Deutsche Kupferputen haben leuchtende, satte Kupferfarbe mit lebhaftem Glanz und gehören zu den Leichten Puten.
Der Farbton des Obergefieders soll möglichst gleichmäßig sein. Beim Hahn zeigen die Federn auf Hals, Brust, Bauch, Rücken und Flügelbug eine feine 1-2 mm breite schwarzblau Endsäumung. Bei der Henne ist diese Bänderung noch nicht so ausgeprägt, aber anzustreben. Schwingen und Schwanzfedern zeigen diese Bänderung nicht. Die Schwanzfedern haben an ihrem äußerem Ende eine 2 cm breite hellere Säumung mit einer ungefähr gleichbreiten dunkleren Binde davor. Untergefieder gelbgrau, nicht weiß. Federkiele rotbraun. Gewicht: Junghahn 6-7 kg, Althahn 7-8 kg, Junghenne 4-5 kg, Althenne 4-5 kg



Der Tenebrosus Fasan hat keinen Halsring und ist sehr dunkel. Das Gefieder dunkelbraun bis blauschwarz, eine dunkle Farbmutation des Böhmischen Jagdfasan, die sich genetisch Festgelegt hat und somit vererbt wird. Im grundsätzlichen Verhalten ähnelt der Tenebrosus Fasan dem Colchicus. Die Henne zeichnet sich durch ihre dunkelbraune bis fast schwarze Farbe aus.



Die Fleischtaubenrasse Hubbel geht auf weiße Nutzking zurück. Benannt ist diese Herkunft nach Dr. Hubbel der 1915 in Kalifornien den Faktor "Double breast" (Doppelbrust) bei Tauben entdeckt und bei den Hubbels homozygot fixiert hat. Hubbeltauben wurden aus den USA nach Frankreich und Italien exportiert und bilden dort die Grundlage für Kreuzungsprogramme (z.B. Euro-Pigeon der Firma Grimaud-Brinkmann). Die Hubbel sind eine mittelschwere Taubenrasse (adult ca. 700-800 g) mit extremer Brustbemuskelung und hervorragender Ausschlachtung.